Versicherungen: Wie zufrieden sind Kunden?
Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle stellt gemäss NZZ den Versicherungen ein gutes Zeugnis aus.
Erneut weniger Beschwerdefälle beim Ombudsmann der Privatversicherungen und SUVA.
Das Monats-Fachmagazin «Schweizer Versicherung» schreibt in der aktuellen Ausgabe, dass für das Berichtsjahr 2018 die Anzahl der Anfragen und Beschwerden im Zuständigkeitsbereich der Ombudsstelle von 3370 auf 3192 zurückging. Dabei konnten 2849 Fälle direkt mit den Versicherten oder den Anspruchsstellern erledigt werden, ohne Intervention beim involvierten Versicherungsunter-nehmen (SUVA, Krankenkassen, Versicherungsgesellschaften). Zu einer Intervention bei den Versicherungsunternehmen führen 343 der Beschwerdefälle, wovon die allermeisten (94%) noch vor Jahresende abgeschlossen werden konnten. Das Fachmagazin stützt sich auf die Quelle «Ombudsmann der Privatversicherung und der SUVA».
Schwerpunktebereiche der Beschwerdefälle beim Ombudsmann sind im 2018 (in Klammer 2017 und 2016):
UVG 694 (718, 709)
Krankheit 649 (654, 621)
Rechtsschutz 309 (293, 328)
Leben 251 (318, 298)
Autohaftpflicht 238 (277, 298)
Allgemeine Haftpflicht 243 (227, 235)
Reiseversicherung 162 (225, 234)
Wir meinen, dass angesichts der hunderttausenden von jährlichen Schaden- und Leistungsfällen bei Versicherungen, Krankenkassen und SUVA die Zahl der Beschwerdefälle aufzeigt, dass die Versicherten und Anspruchs-berechtigten in aller Regel zufrieden gestellt werden. Dies deckt sich mit unseren Erfahrungen, wenn wir als Broker von Kunden in die Erledigung von Schadenfällen und Leistungsforderungen einbezogen werden.
Auf der NZZ-Website vom 21.3.2019 bemerkt Werner Enz, dass die Zahl der Streitfälle im vergangenen Jahr um weitere 5.3% gefallen ist und bereits mit minus 3.1% rückläufig war. Ein Trend, der mit Blick auf die wachsende Landesbevölkerung doch erstaunlich sei «…und der Branche insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellt».