12. Januar 2021

Rechtsvorbeifahren, Vaterschaftsurlaub und Sozialversicherungs- kennzahlen: Gesetzesänderungen 2021 im Überblick

In den folgenden Zeilen finden Sie eine Übersicht der Schweizer Gesetzesänderungen zu den Bereichen Sozialversicherungen, Strassenverkehrsregeln, Arbeitsrecht und Quellensteuer.

22. Dezember 2020

Sollen wir uns doch erdbebenversichern?

Erdbeben können in der Schweiz jederzeit passieren. Private und Unternehmen wären existenzgefährdet.

24. November 2020

Ist eine Pandemie versicherbar?

Covid hat die Versicherungsindustrie auf dem falschen Fuss erwischt. Es ist schwierig, Pandemierisiken zu versichern – aber nicht unmöglich.

19. November 2020

Neutrass im Magazin ROI: Wieso Krisen auch wertvoll sind

In der aktuellen Ausgabe des Magazin ROI zeigt Neutrass CEO Pascal Walthert auf, wie Firmen sich auf Krisen gut vorbereiten und diese erfolgreich meistern können.

17. November 2020

Bundesrat belässt BVG-Mindestzinssatz auf (hohen) 1%

Auch die Empfehlung der BVG-Kommission war mit 0.75% tiefer – und immer noch zu hoch.

17. Juli 2015

Krankenkassenverband erwartet deutlich höhere Gesundheitskosten

Der Krankenkassendachverband Santésuisse erwartet, dass die Gesundheitskosten im laufenden Jahr stark steigen. 2015 sei mit einem Wachstum von 3,5 Prozent pro Person zu rechnen, schreibt er. Das dürfte auch die Prämien steigen lassen.



Santésuisse nennt im Communiqué vom Freitag zwei Hauptgründe für das «ungebremste Kostenwachstum»: Dass es deutlich mehr Ärzte gebe und dass die Kosten pro ambulante Behandlung stiegen. Im ambulanten Arzt- und Spitalbereich würden die Kosten im laufenden Jahr überdurchschnittlich um 5 Prozent zunehmen.

Die Zunahme bei der Anzahl der Ärzte gehe noch auf die Zeit vor dem Zulassungsstopp zurück, schreibt Santésuisse. In den Jahren 2012 und im ersten Halbjahr 2013 seien die Zulassungen für Spezialärzte stark angestiegen. Vor allem Spezialärzte aus den teuren Bereichen Radiologie, Kardiologie, Urologie, Herzchirurgie und Orthopädie hätten neu zu praktizieren begonnen. Die Folgen davon zeigten sich jetzt bei den Kosten.

Deutliche Prämienerhöhung droht

Es zeige sich ausserdem, dass gewisse Tarifpositionen häufiger abgerechnet würden, schreibt Santésuisse. Auffallend sei das Wachstum bei den «Konsultationen in Abwesenheit des Patienten». Darunter fällt unter anderem das Aktenstudium. Besonders Radiologen, Gastroenterologen, Orthopäden und Urologen schöpften diese Tarifposition massiv aus, schreibt Santésuisse.

Da die Krankenkassenprämien ein Spiegelbild der Kosten sind, droht laut Santésuisse für 2016 eine deutliche Prämienerhöhung: Von drei bis vier Prozent ist im Communiqué die Rede. Je nach Wohnkanton, Prämienregion, Krankenkasse, Versicherungsmodell und Franchise seien aber Abweichungen nach unten und oben möglich.