30. September 2021

Finews - Neutrass holt Regionalleiter von Zurich

Philipp Pfister ist neu Leiter der Region Oberer Zürichsee. Finews berichtet über das konstante Wachstum der Neutrass.

29. September 2021

Doppelt genäht hält besser: Steuern sparen und gleichzeitig bessere Vorsorge

Einige Tipps, wie Sie als KMU oder privat einiges an Steuern sparen, gleichzeitig erst noch eine bessere Vorsorge erreichen und als Arbeitgeber attraktiv bleiben (René Stocker*).

10. September 2021

Erfolgreiches Fachseminar der Neutrass mit überzeugenden Referenten

Am Mittwoch 8. September haben wir unsere Kunden und Partner zum Neutrass Seminar 'Fachkräftemangel - der Kampf um Talente' eingeladen. Ein Rückblick auf einen erfolgreichen und hochinteressanten Abend.

03. September 2021

Pensionskassen: Abgeschottete Blase - teure Folgen

Nicht nur schlechte Anlageperformance, auch ineffiziente Verwaltung geht auf die Kosten der Versicherten (Finanzportal Finews, 31.08.2021).

27. August 2021

Family Day am 4. September in Lungern - mit Helikopterrundflug

Lernen Sie die Geschichte der Industrie Walchi kennen und schicken Sie Ihre Kinder zum Orientierungslauf. Mit etwas Glück nehmen wir Sie anschliessend mit auf einen Helikopterrundflug.

29. März 2016

Alternative Medizin wird gleichgestellt

Leistungen der Komplementärmedizin sollen definitiv von der obligatorischen Krankenkasse bezahlt werden müssen. Der Bund will alternativmedizinische Fachrichtungen anderen gleichstellen. Nur einzelne umstrittene Leistungen sollen überprüft werden.



Im Mai 2009 nahmen Volk und Stände einen neuen Verfassungsartikel zur Besserstellung der Komplementärmedizin an. Die Umsetzung wurden in einem ersten Schritt bis 2017 provisorisch geregelt. Nun schlägt das Departement des Innern (EDI) vor, die heutige Regelung auch über diesen Zeitpunkt hinaus beizubehalten. Es hat die entsprechenden Verordnungsanpassungen bis 30. Juni in die Anhörung geschickt.

Seit 2012 bezahlt die obligatorische Krankenversicherung ärztliche Leistungen der anthroposophischen Medizin, der traditionellen chinesischen Medizin, der ärztlichen Homöopathie und der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

Befristete Regelung

Die befristete Regelung für die Komplementärmedizin hatte der damalige Gesundheitsminister Didier Burkhalter im Jahr 2011 beschlossen, weil der Nachweis fehlte, dass die Leistungen der betroffenen Fachrichtungen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind.

Burkhalter verlangte von den Vertretern der alternativen Behandlungsmethoden, bis Ende 2015 aufzuzeigen, inwiefern die komplementärmedizinischen Fachrichtungen die Kriterien erfüllen. Parallel dazu wollte das EDI ein unabhängiges Gutachten erstellen lassen.

Nachweis nicht möglich

Dass die betroffenen Fachrichtungen «als Ganzes» wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich seien, lasse sich nicht beweisen, schreibt das EDI in einer Mitteilung vom Dienstag. Unter Einbezug der betroffenen Kreise habe man nun ein abgestuftes Verfahren erarbeitet.

Wie bei anderen medizinischen Fachrichtungen sollen lediglich einzelne, umstrittene Leistungen überprüft werden. Dabei müssen die Anwendungs- und Forschungstradition, wissenschaftliche Evidenz, ärztliche Erfahrung und Weiterbildung berücksichtigt werden. Die neuen Bestimmungen sollen am 1. Mai 2017 in Kraft treten.

Eigenheiten berücksichtigen

Bei der Beurteilung komplementärmedizinischer Fachrichtungen ist umstritten, ob deren Wirksamkeit adäquat geprüft wird. Die Vertreter der Komplementärmedizin argumentieren, die Prüfung müsse unter Berücksichtigung der Eigenheiten dieser Fachrichtungen erfolgen. Die Kritiker monieren, der Nachweis habe auch für diese Fachrichtungen nach den üblichen wissenschaftlichen Methoden zu erfolgen.

Weil die Wirksamkeit der Komplementärmedizin umstritten ist, hatte der damalige Gesundheitsminister Pascal Couchepin die Fachrichtungen 2005 aus dem Leistungskatalog der Grundversicherung gekippt. Nicht umstritten ist, dass die Komplementärmedizin kostenmässig kaum ins Gewicht fällt. Die Kosten werden auf 50 Millionen Franken im Jahr geschätzt, weniger als ein Promille der gesamten Gesundheitskosten.