19. September 2019

So gehen Sie entspannt in die Pension (Teil 2)

Rente oder Kapital und wie Vermögen anlegen? Roman Lautenschlager* geht auf regelmässige Fragen aus seiner praktischen Beratungstätigkeit ein

18. September 2019

So gehen Sie entspannt in die Pension (Teil 1)

Pension planen ist komplex – Roman Lautenschlager* geht auf regelmässige Fragen aus seiner praktischen Beratungstätigkeit ein

29. Juli 2019

Orientierungslauf – herausfordernd als Sport – vergnügliche Erholung für Familien und Aktive

Eliane Müller*, Kommunikationsverantwortliche, wollte mehr Wissen über eine wenig bekannte Sportart mit laufenden Schweizer-Weltklasseresultaten

29. Juni 2019

Chef fällt aus: Führt dann die KESB das KMU? (Teil 2)

Vorsorgeauftrag - René Stocker, lic. iur. / dipl. oek., mit Überlegungen und Hinweisen im Neutrass-Blog

29. Juni 2019

Chef fällt aus: Führt dann die KESB das KMU? (Teil 1)

Notfallplan - René Stocker, lic. iur. / dipl. oek., mit Überlegungen und Hinweisen im Neutrass-Blog

21. Mai 2019

CYBER-CRIME – neues Risiko erkennen, vermindern und versichern - aber richtig!

Pascal Huber * Verkaufsleiter mit aufschlussreichem Interview im Neutrass-Blog

19. März 2019

,,Als Musikerin braucht man viel Raum und Zeit für Kreativität“

Eliane Müller erzählt im Neutrass-Blog

08. März 2019

,,Der Kunde spart Prämien, optimiert Sicherheit, reduziert Administration, gewinnt Zeit“

Pascal Walthert, CEO mit Interview im Neutrass-Blog

29. Juni 2019

Chef fällt aus: Führt dann die KESB das KMU? (Teil 1)

Notfallplan - René Stocker, lic. iur. / dipl. oek., mit Überlegungen und Hinweisen im Neutrass-Blog



Kein vorausblickender Unternehmer und keine umsichtige Unternehmerin wollen ihr KMU einer zufälligen Zukunft und ungeplant einem Schicksal überlassen. Denn sie haben ihr Geschäft mit Einsatz, Geschick und Know-how zur Blüte gebracht.

Zwei Dinge sichern die künftige Unternehmensfortführung ab: Der Notfallplan und der Vorsorgeauftrag (siehe Teil 2).

Krankheit, Unfall, Tod, Alter oder Scheidung: Es gibt viele Umstände, die das Fortbestehen eines KMU mit ihren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden gefährden können sowie zu erheblichem Stress für die eigene Familie führen. Vor allem bei inhabergeführten KMUs können wichtige Dinge in der Firma plötzlich nicht mehr erledigt und entschieden werden, welche noch gestern selbstverständlich waren. Der Betrieb läuft in Gefahr einer Führungskrise, ist vielleicht gar lahmgelegt.

Niemand möchte eine solche Fremdbestimmung. Das kann zu unzufriedenen Kunden, verärgerten Lieferanten, verunsicherten Mitarbeitenden, finanzielle Folgen und auch zu Bankgesprächen, Existenzängsten und Familienzwist führen.

Ein betrieblicher Notfallplan und ein Vorsorgeauftrag sind neben familienbezogenen Dispositionen sowie gesellschafts- und vertragsrechtlichen Vorkehrungen das zielführende Instrumentarium zur Risikominimierung für eine künftige Unternehmensfortführung, eine Nachfolgeplanung und der Familienharmonie.

Notfallplan ist Risikomanagement

Unternehmer sein, heisst Verantwortung tragen. Es verlangt, umsichtig und vorausschauend zu agieren. Für das geschäftliche und private Risikomanagement drängt sich eine massgeschneiderte private resp. familiäre Finanzstrategie und ein geschäftlicher Notfallplan mit einem Gesamtpaket an Massnahmen auf. So kann dem Unternehmer, der Firma und der Familie die notwendige – und sicherlich erwünschte – langfristige Handlungsfähigkeit und Sicherheit geben.

Optimale Versicherungslösungen und Vorsorgekonzepte für die Unternehmung und das Private gehören zur Basisarbeit des Risikomanagements.

Notfallordner, damit Betrieb nicht stillsteht

Im Notfallordner des Unternehmers werden die organisatorischen, operativen und strategischen Informationen, Dokumente, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festgehalten - inklusive Handlungsanweisungen und Vollmachten.

Bestehen wenig Wissen, unprofessionelle Dokumentation, keine organisierten Handlungsbefugnisse, ungenügende Vollmachten und/oder geringer finanzieller Spielraum, so sind im Ernstfall für das Unternehmen - und auch für die Unternehmerfamilie - schwierige Zeiten mit vielen Problemen zu durchleben.

Zum Autor: René Stocker (lic. iur., dipl. oek./ eidg. dipl. Versiche-rungsfachmann) ist Verwaltungsrat der Neutrass und Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Sempachersee Süd und war während vielen Jahren Mitglied der Geschäftsleitungen der Helvetia-Versicherungen, der Basler-Versicherungen und der Baloise Bank SoBa