13. Februar 2020

Erneuerungen im Verjährungsrecht ab 2020

Längere Verjährungsfristen in den Gesetzen und diesbezüglich Wissenswertes, was auch unsere Kunden betreffen kann.

12. Februar 2020

Stress – ein schlechtes Geschäft für das Unternehmen

Warum sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement auch aus wirtschaftlicher Sicht für das KMU auszahlt. Eliane Müller* lädt ein zum Kunden-Fachseminar der Neutrass.

31. Januar 2020

Mit Freude auf neuen Wegen der Kommunikation

Von Vertrauen leben wir, Kommunikation verbindet. Das "Journalino" bietet einen weiteren Weg mit unseren Kunden, Partnern und Interessenten zu kommunizieren.

20. Januar 2020

Kundenbedürfnisse und Marktpenetration

Schweizer KMU unterschätzen die Bedeutung von Dienstleistungen und Versicherungsdeckungen gegen Cyberrisiken. Eine gezielte Sensibilisierungskampagne sollte den Markt für Versicherer wachsen lassen.

15. Januar 2020

Zurich kauft das Firmenkundengeschäft der CSS

Damit wechseln rund 30'000 Kunden der Kollektiv-Krankentaggeld, der Unfall- versicherung sowie der Unfallzusatz- versicherung zur Zurich.

03. Januar 2020

Einige Informationen die interessieren könnten

Wie jedes neue Jahr treten einige Gesetzesänderungen in Kraft. Einiges belastet. Einiges wird vorteilhaft. Einiges bleibt gleich.



Engere Begünstigungsregelung in der 2. Säule

Wenn ein aktiv Versicherter vor der Pensionierung verstirbt, wird das angesparte Altersguthaben aufgrund der Begünstigungsordnung der jeweiligen Pensionskasse an die Erben ausbezahlt. Im kommenden Jahr werden die Freiheiten bei der Begünstigungsfestlegung in der 2. Säule eingeschränkt. Bisher konnte das Vorsorgereglement einer Vorsorgestiftung den Lebenspartner und die nicht mehr rentenberechtigten Kinder im gleichen Rang begünstigen. Ab 2020 muss der Versicherte entscheiden, ob der Lebenspartner oder die nicht mehr rentenberechtigten Kinder begünstigt werden sollen. Verbesserter Anleger- und Investorenschutz

Das Finanzdienstleistungsgesetz (Fidleg) und das Finanzinfrastrukturgesetz (Finig) treten in Kraft.

Sie besagen, welche Regeln Finanzdienstleister gegenüber ihren Kunden einhalten müssen. Ziel ist ein verbesserter Anleger- und Investorenschutz dank ausreichenden Informationen über die angebotenen Finanzprodukte und -dienstleister. Also mehr Transparenz. Der Kunde erhält mehr Dokumente, welche detaillierte Informationen zu Produkten und Kosten enthalten müssen.

Da die Umsetzung der neuen Regelungen zu erheblichem Anpassungsbedarf der bestehenden Organisationen und Systeme führt, sehen die Verordnungstexte für die meisten der neuen Pflichten im Fidleg eine zweijährige Umsetzungsfrist vor. Dies bedeutet, dass die neuen Regelungen zwar ab dem 1. Januar 2020 in Kraft sind, jedoch erst im Verlaufe der nächsten zwei Jahre umgesetzt werden müssen.

Steuern sparen mit privater Vorsorge Säule 3a

Für die gebundene Selbstvorsorge der Säule 3a lauten die Beträge, welche vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können, weiterhin wie folgt: • Maximale Steuerabzugs-Berechtigung bei Zugehörigkeit zu einer Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule: 6’826 • Maximale Steuerabzugs-Berechtigung ohne Zugehörigkeit zu einer Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule 34’128

Hinterlassenen-, Invalidenrente im BVG

Per 1. Januar 2020 werden verschiedene Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen beruflichen zweiten Säule-Vorsorge erstmals an die Teuerung angepasst. Solche Renten, die 2016 zum ersten Mal ausgerichtet wurden, erhöhen sich um 1,8 Prozent, Renten der Jahre 2010, 2013 und 2014 um 0,1%.

AHV wird gestärkt, Finanzierung tritt mit vier Massnahmen in Kraft

Die vom Volk am 19. Mai 2019 angenommene Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Die drei nachstehenden neuen Bestimmungen sowie die Umwidmung im MwSt-Demografieprozent verfolgen das Ziel, die AHV-Einnahmen um jährlich rund 2 Milliarden Franken zu erhöhen.

- AHV-Beitragssatz für Arbeitnehmende steigt auf 8.7%

Erstmals in über 40 Jahren wird der AHV-Beitragssatz für Arbeitnehmende um 0.3 Prozentpunkte angehoben, und zwar von 8.4% auf 8.7%. Die Erhöhung wird zur Hälfte von den Arbeitgebern und zur Hälfte von den Arbeitnehmenden getragen (je 0.15%). Die auf dem Lohn erhobenen AHV/IV/EO/ALV-Beiträge belaufen sich damit 2020 auf 12.75% (gegenüber 12.45% im Jahr 2019).

- AHV-Beitragssatz für Selbständigerwerbende steigt auf 8.1%

Selbstständigerwerbende tragen den Anstieg um 0.3 Prozentpunkte allein. Ihr AHV-Beitrag erhöht sich von 7.8% auf 8.1% bei Jahreseinkommen über 56’900 Franken. Für tiefere Einkommen gilt eine degressive Beitragsskala, die neu von 7.55% bis 4.35% reicht. Bei Jahreseinkommen unter 9’400 Franken bezahlen Selbstständigerwerbende den AHV-Mindestbeitrag, der von 395 auf 409 Franken ansteigt.

- Für Nichterwerbstätige wird der AHV/IV/EO-Mindestbeitrag auf 496 Franken erhöht

Für Nichterwerbstätige wird der AHV/IV/EO-Mindestbeitrag von 482 auf 496 Franken pro Jahr erhöht, der Höchstbeitrag von 24’100 Franken auf 24’800 Franken. In der freiwilligen AHV/IV beträgt der Mindestbeitrag neu 950 statt 922 Franken, der Höchstbeitrag 23’750 statt 23’050 Franken.

- MWST-Demografieprozent geht vollständig an die AHV

Neu geht die vollständige Zuweisung des Demografieprozents der Mehrwertsteuer an die AHV, das seit 1999 erhoben wird. Heute gehen davon 17% nicht direkt an die AHV, sondern an den Bund, der damit seinen Anteil an die AHV «mitfinanzierte».