28. Mai 2020

Registrierte Broker: So viele Neue wie noch nie

Die Zahl der registrierten Broker steigt. Dies verändert den Markt. Künftig wird Weiterbildung zur Pflicht.

18. Mai 2020

Versicherer sind beim Krankentaggeld selektiver

Die Kündigung von Policen stellt kleine und mittlere Unternehmen vor Probleme.

13. Mai 2020

Zunehmende D&O-Schäden

Die Viruspandemie ist für die mit der Geschäftsführung betrauten Organe ein Stresstest und bedeutet neuartige und zusätzliche Restriktionen und Auflagen.

06. Mai 2020

Salmonellen – Hygiene – Epidemie – Pandemie – Versicherung

Einige Versicherer decken Kosten – zumindest teilweise oder kulant

29. April 2020

Andreas Grüter, neuer Geschäftsstellenleiter Sursee

Als profunder Kenner der Versicherungsbranche meint Neutrass-VR René Stocker: «Fachlich und persönlich ist Andreas Grüter bestens geeignet für diese neugeschaffene Funktion»

23. März 2020

Finma lobt Versicherer

Die Finanzmarktaufsicht beruhigt, und der Branchenverband negiert ernste Probleme. Versicherungsunternehmen funktionieren operationell sehr gut, waren vorbereitet für die aktuellen Marktturbulenzen und sind auch für strenge Stressszenarien gewappnet, sagt Finma Sprecher der FuW.



Quelle: Finanz und Wirtschaft; www.fuw.ch

Gemäss der Finanzmarktaufsicht Finma funktionieren die beaufsichtigten Finanzinstitute und Versicherungsunternehmen operationell sehr gut. «Sie waren vorbereitet für die aktuellen Marktturbulenzen, und sie sind auch für strenge Stressszenarien gewappnet», sagt Sprecher Vinzenz Mathys auf Anfrage. Die Behörde bewertet die ­Solidität der Versicherer jährlich mit dem Solvenztest SST. «Die Unternehmen weisen SST-Quotienten aus, die im Schnitt weit über dem erforderlichen Minimum ­liegen», betont Mathys.

In Szenarien wird getestet, wie sich die aufgebauten Kapitalpuffer in Stressphasen verhalten. Dazu gehören mögliche Sonderbelastungen bei versicherten Ereignissen, etwa bei einer Häufung von Todesfällen oder von Naturereignissen. Zu anderen Stressfaktoren zählen eine Aktienbaisse oder unvermittelte massive Veränderungen der Marktzinsen und folglich Knicke bei den Obliga­tionenpreisen. «Tendenziell sind die Versicherungsunternehmen mehr von Finanzmarktkorrekturen betroffen als von Sprüngen bei den versicherten ­Ereignissen», erläutert Mathys.

Nicht im kritischen Bereich

Die Branchenunternehmen würden ­aktuell ihre Kapitalausstattung «in kürzeren Zeiträumen» an die Finma rapportieren, erklärt auf Anfrage der Versicherungsverband SVV. Sprecher Takashi ­Sugimoto fügt an, dank der bisher guten Kapitalisierung der Unternehmen ­bestehe trotz der Entwicklung der ­Aktienmärkte keine Problemsituation: «Wir gehen nicht davon aus, dass Ver­sicherer in den kritischen Bereich einer Solvenzquote unterhalb von 33% fallen.»

Die Aufsichtsbehörde gibt im SST mehrere Interventionsschwellen vor mit entsprechend kalibrierter Ansetzung von Massnahmen. Unterhalb von 100% Solvenzwertung werden akzelerierend von den Unternehmen Korrekturen ­eingefordert. Wenn Gefahr besteht, dass die Quote 100% unterschreitet, müssen die Verantwortlichen des betroffenen Ver­sicherers bspw. Dividendenzah­lungen von der Finma bewilligen lassen oder sie freiwillig aussetzen.