07. Juli 2020

OL-Wunderläuferin und Neutrass-Botschafterin Simone Niggli brilliert nach Lockdown: Glanzleistung

Unsere langjährige Botschafterin beeindruckte uns vergangenes Wochenende aufs Neue: Am Mehrtage-OL LA CHASSE NEUTRASS ist sie auch sieben Jahre nach ihrem Rücktritt noch unschlagbar!

23. Juni 2020

Pech in den Bergen: Wer im Fall der Fälle bezahlt, oder eben nicht! - Teil 3: Interview mit der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwältin Daniela Haeberli, selbst eine erfahrene Bergsportlerin, geht auf unsere Neutrass-Fragen zu Risiko, Verantwortung und Verhalten ein.

16. Juni 2020

Pech in den Bergen: Wer im Fall der Fälle bezahlt, oder eben nicht! - Teil 2: Risiko-Sportarten

Ganz nach dem Motto «no risk no fun» boomen Risikosportarten – und es locken Berge, Hügel, Bäche, Wälder zu jeder Jahreszeit

10. Juni 2020

Pech in den Bergen: Wer im Fall der Fälle bezahlt, oder eben nicht! - Teil 1: Normal-Sportarten

Natur, Vergnügen, Erholung, Krafttanken, Adrenalinkick – es locken Berge, Hügel, Gewässer und Wälder zu jeder Jahreszeit.

12. Februar 2020

Stress – ein schlechtes Geschäft für das Unternehmen

Warum sich ein betriebliches Gesundheitsmanagement auch aus wirtschaftlicher Sicht für das KMU auszahlt. Eliane Müller* lädt ein zum Kunden-Fachseminar der Neutrass.

18. Dezember 2019

«Es geht um Emotionen, es gibt Gewinner und Verlierer.»

Sportmoderatoren stehen häufig in der Kritik. Wie geht SRF-Aushängeschild Sascha Ruefer, 47, damit um? Im Interview erklärt er auch, warum er unsere Botschafterin Simone Niggli-Luder bewundert.

19. September 2019

So gehen Sie entspannt in die Pension (Teil 2)

Rente oder Kapital und wie Vermögen anlegen? Roman Lautenschlager* geht auf regelmässige Fragen aus seiner praktischen Beratungstätigkeit ein

18. September 2019

So gehen Sie entspannt in die Pension (Teil 1)

Pension planen ist komplex – Roman Lautenschlager* geht auf regelmässige Fragen aus seiner praktischen Beratungstätigkeit ein

29. Juli 2019

Orientierungslauf – herausfordernd als Sport – vergnügliche Erholung für Familien und Aktive

Eliane Müller* wollte mehr Wissen über eine wenig bekannte Sportart mit laufenden Schweizer-Weltklasseresultaten

29. Juni 2019

Chef fällt aus: Führt dann die KESB das KMU? (Teil 2)

Vorsorgeauftrag - René Stocker, lic. iur. / dipl. oek., mit Überlegungen und Hinweisen im Neutrass-Blog

29. Juni 2019

Chef fällt aus: Führt dann die KESB das KMU? (Teil 1)

Notfallplan - René Stocker, lic. iur. / dipl. oek., mit Überlegungen und Hinweisen im Neutrass-Blog

21. Mai 2019

CYBER-CRIME – neues Risiko erkennen, vermindern und versichern - aber richtig!

Pascal Huber * Verkaufsleiter mit aufschlussreichem Interview im Neutrass-Blog

19. März 2019

,,Als Musikerin braucht man viel Raum und Zeit für Kreativität“

Eliane Müller erzählt im Neutrass-Blog

08. März 2019

,,Der Kunde spart Prämien, optimiert Sicherheit, reduziert Administration, gewinnt Zeit“

Pascal Walthert, CEO mit Interview im Neutrass-Blog

16. Juni 2020

Pech in den Bergen: Wer im Fall der Fälle bezahlt, oder eben nicht! - Teil 2: Risiko-Sportarten

Ganz nach dem Motto «no risk no fun» boomen Risikosportarten – und es locken Berge, Hügel, Bäche, Wälder zu jeder Jahreszeit



Eliane Müller* berichtet im zweiten Teil des Blogs über Risikosportarten und mögliche Leistungskürzungen welche Sie auf der Suche nach dem Adrenalinkick berücksichtigen sollten.

Neben den „normalen“ Sportarten in der Natur wie Wandern, Joggen, Radfahren, Biken, Langlaufen oder Skifahren werden gerne auch risikoreichere und zunehmend extreme Freizeitbeschäftigungen als „Risikosportarten“ in den Bergen ausgeübt. Viele Regionen der Schweiz bieten hierzu vorzügliche Voraussetzungen. Die Folge: Jedes Jahr werden rund 3000 Personen alleine in den Schweizer Alpen und im Jura von der Bergrettung geborgen und gerettet.

Geht es um die Risikosportarten, so spielen neben den Such-, Bergungs- und Rettungskosten vor allem die finanziellen Folgen von Heilungs- und Haftungskosten sowie die Erwerbsunfähigkeits- und Invaliditätsleistungen eine erhebliche Rolle.

Bei Risikosportarten ist Eigenverantwortung das A und O

Wissenschaftlich ist der Unterschied zwischen „Normal-“ und „Risiko-“ Sport nur vage definiert. Risikoreichere Sportarten in der Natur geniessen in der Regel Versicherungsschutz, sofern sie vernunftgemäss betrieben werden. Werden jedoch Risiko-Sportarten extremer, gefährlicher oder mit dem Ziel „schneller, höher, weiter, imposanter, spektakulärer“ oder Abseits von markierten Wegen oder Pisten betrieben, dann wird es versicherungsmässig problematisch.

Das Unfallversicherungsgesetz (UVG/SUVA) sowie zahlreiche Gerichtsentscheide geben eine nachvollziehbare Richtschnur über Leistungskürzungen und -einschränkungen, insbesondere durch die Definition der „absoluten und relativen Wagnisse“.

Hier finden Sie einige Beispiele.

Gemäss Art. 39 des Unfallversicherungsgesetztes (UVG) und Art. 50 der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) werden bei Nichtberufsunfällen, welche sich im Zusammenhang mit einem Wagnis ereignen, die Leistungen um 50% gekürzt und in schweren Fällen gänzlich verweigert.

Als Wagnis werden Handlungen definiert, bei welchen sich die versicherte Person einer besonders grossen Gefahr aussetzt, ohne das Risiko auf ein vernünftiges Mass zu begrenzen oder begrenzen zu können. Dabei wird zwischen absoluten und relativen Wagnissen unterschieden, wobei es bei einem absoluten Wagnis im Unterschied zu einem relativen Wagnis nicht möglich ist, das Ausmass der Gefahr auf ein vernünftiges Mass zu reduzieren.

Wie vorstehend ausgeführt, können die Sozial- und Privatversicherungen ihre Leistungen bei Eingehen von Wagnis oder Grobfahrlässigkeit auf Basis von Gesetz und Allgemeinen Versicherungsbedingungen kürzen und teilweise können sie ihre Leistungspflicht bei Eingehen von entsprechendem Wagnis vollständig einschränken. Die Risikosportler sind sich dieser Konsequenzen und der finanziellen Auswirkungen häufig nicht vollumfänglich bewusst.

Kommende Woche berichtet Staatsanwältin und erfahrene Bergsportlerin Daniela Haeberli im Interview ausführlich zum 'Recht auf Risiko' und zur Haftung bei Fahrlässigkeit.

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Zur Autorin: Eliane Müller* Verantwortlich für Kommunikation, Werbung und Events mit einem Master in „Communication, Management and Health“ der Universität Lugano sowie einem Master in „Marketing“ an der Virginia Tech University in Blacksburg/USA