30. September 2021

Finews - Neutrass holt Regionalleiter von Zurich

Philipp Pfister ist neu Leiter der Region Oberer Zürichsee. Finews berichtet über das konstante Wachstum der Neutrass.

29. September 2021

Doppelt genäht hält besser: Steuern sparen und gleichzeitig bessere Vorsorge

Einige Tipps, wie Sie als KMU oder privat einiges an Steuern sparen, gleichzeitig erst noch eine bessere Vorsorge erreichen und als Arbeitgeber attraktiv bleiben (René Stocker*).

10. September 2021

Erfolgreiches Fachseminar der Neutrass mit überzeugenden Referenten

Am Mittwoch 8. September haben wir unsere Kunden und Partner zum Neutrass Seminar 'Fachkräftemangel - der Kampf um Talente' eingeladen. Ein Rückblick auf einen erfolgreichen und hochinteressanten Abend.

03. September 2021

Pensionskassen: Abgeschottete Blase - teure Folgen

Nicht nur schlechte Anlageperformance, auch ineffiziente Verwaltung geht auf die Kosten der Versicherten (Finanzportal Finews, 31.08.2021).

27. August 2021

Family Day am 4. September in Lungern - mit Helikopterrundflug

Lernen Sie die Geschichte der Industrie Walchi kennen und schicken Sie Ihre Kinder zum Orientierungslauf. Mit etwas Glück nehmen wir Sie anschliessend mit auf einen Helikopterrundflug.

15. August 2021

Vorteile einer schrittweisen Pensionierung planen

Neue Arbeitsmodelle erleichtern den fliessenden Wechsel in den Ruhestand. Vorab sind aber die Auswirkungen auf die Altersvorsorge zu klären (HZ-Insurance, 12.08.2021).



Die bevorstehende Pensionierung löst nicht bei allen Menschen die gleichen Gefühle aus. Vielen ist die Arbeit reines Vergnügen, andere tun sich schwer im Beruf. Je nach der persönlichen Befindlichkeit möchte man erst später in den dritten Lebensabschnitt starten oder sehnt den Ruhestand geradezu herbei. Klar ist: Wir werden immer älter. Das heisst auch, Schweizerinnen und Schweizer verbringen bereits mehr als ein Viertel des Lebens im Ruhestand, und dies mit steigender Tendenz.

Um das Verhältnis zwischen den Arbeitsjahren zu den immer mehr werdenden Ruhestandsjahren anzugleichen, erfolgt die Pensionierung immer häufiger stufenweise. Gemäss einer Studie der Swiss Life Schweiz kann sich die Hälfte der befragten 55- bis 70-Jährigen durchaus vorstellen, nach dem ordentlichen Pensionierungsalter weiterzuarbeiten, oder sie tun dies bereits. Für Studienautor Andreas Christen findet der Austritt aus dem Arbeitsmarkt heute später statt als noch vor 15 Jahren: «Der Zeitpunkt des Altersrücktritts wird häufig selbst bestimmt und den individuellen Präferenzen entsprechend gewählt.»

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Selbstständigerwerbende können dies meist einfacher realisieren als Angestellte. Zwar setzt die Wirtschaft heute vermehrt auf flexible Modelle, die nebst der vorzeitigen Pensionierung auch den gestaffelten oder späteren Übertritt in den Ruhestand vorsehen. Dabei sind es vor allem grössere Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, die sich spezifisch um die älteren Mitarbeitenden kümmern. Oft haben die flexiblen Pensionierungsmodelle jedoch Experimentiercharakter oder werden nach einem Pilotversuch wieder abgebrochen.

Herausforderungen für Arbeitnehmer

Die demografischen Veränderungen haben einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesellschaft. Während sich die älteren Bevölkerungsgruppen vergrössern, schwindet der Nachwuchs aufgrund der niedrigeren Geburtenrate. Um das berufliche Know-how der bisherigen Arbeitskräfte möglichst lange im Unternehmen zu halten, sind neue Beschäftigungsformen notwendig. Dazu gehören Jobsharing-Modelle zwischen Jung und Alt sowie eine sogenannte Regenbogenkarriere, mit weniger Verantwortung und Lohn im höheren Alter.

In der heutigen Wirtschaftswelt, die mitten im digitalen Wandel steht, stellt das die Arbeitnehmer vor erhebliche Herausforderungen. Immerhin haben gewichtige Unternehmen in den letzten Jahren zahlreiche Wahlmöglichkeiten für eine individuelle Pensionierung geschaffen. Dazu gehören etwa Migros, Coop, Novartis, Swisscom, UBS, Axa, Swiss Life oder der Staatsbetrieb SBB, die es ihren Mitarbeitenden erlauben, den Übergang in den dritten Lebensabschnitt flexibler zu gestalten.

Steuern sparen und die Rente aufbessern

Auch der Sozialversicherungsbereich hat sich dem neuen Trend angepasst. In der beruflichen Vorsorge gab es regulatorische Änderungen, um früher oder auch später in den Ruhestand zu wechseln. Zudem können die Vorsorgeeinrichtungen ihren Versicherten eine gestaffelte Teilpensionierung zwischen dem 58. und dem 70. Altersjahr gewähren. Allerdings nutzen längst nicht alle Pensionskassen diese neuen Möglichkeiten in ihren Reglementen aus.

Der Arbeitnehmer sollte die Entscheidungen zur Altersplanung innerhalb des Dreisäulensystems möglichst frühzeitig treffen. Vor allem die staatliche AHV ist nur beschränkt flexibel. Es gibt zwei Wahlmöglichkeiten: erstens die vorzeitige Pensionierung, maximal zwei Jahre früher. In diesem Fall wird die Rente für jedes vorbezogene Jahr lebenslang um 6,8 Prozent gekürzt. Zweitens lässt sich der Bezug um bis zu fünf Jahre aufschieben. Mit dieser Variante können Steuern gespart werden und die Rente fällt im Vergleich zum ordentlichen Pensionsalter um maximal 31,5 Prozent höher aus.